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Mediation ist ein strukturiertes Verfahren, das die Kommunikation streitender Parteien fördert und ursprünglich als Möglichkeit für die außergerichtliche Konfliktbeilegung konzipiert wurde. Inzwischen wird Mediation auch im innerbetrieblichen Kontext, bei Streitigkeiten zwischen Lebenspartnern u.a.m. zur Lösung von Konflikten eingesetzt.
Nutzen der Mediation für die Konfliktparteien
- Selbstbestimmte und kreative gemeinsame Lösungssuche der Kontrahenten (nicht der Richter, der Anwalt oder der Chef entscheiden)
- Erhalt und Verbesserung der Beziehung der Streitenden,
- Schaffen neuer Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
Die Mediatorin und der Mediator sind neutrale und allparteiliche Vermittler. Sie helfen den Konfliktparteien, festgefahrene Positionen zu verlassen und ihre tatsächlichen Interessen zu formulieren. Insofern sind Mediatoren Katalysatoren für einen konstruktiven Dialog. Mediation ist aber keine Rechtsberatung.
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Ablauf eines Mediationsprozesses

Ein Mediationsprozess läuft in der Regel in 6 Phasen ab:
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Phase
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Zweck
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1.
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Vorgespräch
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Kernthema ermitteln, Mediationsverfahren erklären, Konflikteignung prüfen, Prüfen, ob eine Vertrauensbasis vorhanden ist.
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2.
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Arbeitsbündnis schließen
(Mediationsvertrag)
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Festlegen von Regeln und Umgehensweisen
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3.
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Erfassen der Konfliktfelder
und -themen
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Einzelthemen, Streitpunkte und Positionen darstellen und festlegen
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4.
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Konfliktfelder bearbeiten (Interessen erkunden)
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Die hinter den Positionen liegenden Interessen finden
(Worum geht es wirklich?)
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5.
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Lösungen entwickeln
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Ansätze für einen alternativen und kooperativen Interessensausgleich schaffen
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6.
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Vereinbarungen treffen (Memorandum)
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Wer macht was bis wann?
Wie sichern wir das Ergebnis ab?
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Allein mit einem strukturierten Vorgehen ist es aber nicht getan. Mediation braucht Fingerspitzengefühl, Erfahrung und kommunikative Kompetenz seitens des Mediators und der Mediatorin.
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